Explosion in Einfamilienhaus

Hinterthiersee - In Hinterthiersee (Tirol) kam es am Montagabend in einer Küche eines Einfamilienhauses zu einer Explosion eines Zentralheizungsherdes. Zwei Personen wurden dabei verletzt.

Laut österreichischer Polizei befanden sich zum Zeitpunkt der Explosion (17.15 Uhr) eine 48-jährige Frau und ihre 19-jährige Tochter in der Küche. Die 48-Jährige kochte gerade auf dem Elektroherd, der sich unmittelbar neben dem Zentralheizungsherd befand. Die Tochter saß am Küchentisch.

Der Zentralheizungsherd, der mit Holz beheizt wird, wird normalerweise mit einer Temperatur von 60 bis 70 Grad betrieben. Sollte die Temperatur höher steigen, so verfügt der Zentralheizungsherd über eine automatische Löschvorrichtung. Diese Löschvorrichtung löste sich allerdings nicht aus. Durch den damit verbundenen Temperaturanstieg kam es im Ofen zu einem Anstieg des Drucks. Dieser Druck entlud sich letztendlich in einer Explosion.

Der Stahldeckel, der sich auf dem Zentralheizungsherd befand sowie die im Herd befindlichen Holzscheiter schossen in einer Dampffontäne vom bzw. aus dem Zentralheizungsherd.

Die 19-Jährige wurde dabei von einem umherfliegenden Teil am Hinterkopf getroffen und erlitt eine Rissquetschwunde am Hinterkopf. Sie musste im Kufsteiner Krankenhaus ambulant behandelt werden. Die 48-Jährige erlitt durch umherfliegende kleine Holzteile leichte Verbrennungen im Hals und Brustbereich.

Die überall in der Küche liegenden glühenden Holzscheiter wurden mittels einer Pfanne, die mit Wasser gefüllt wurde, gelöscht. In der Küche entstand durch die Verrußungen und weitere Beschädigungen erheblicher Sachschaden.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Kufstein

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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