Fahrdienst kommt teuer zu stehen

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Rosenheim/Irschenberg - Teuer zu stehen kommt zwei Rumänen eine Fahrt von Salzburg Richtung München. Das Auto wurde am Irschenberg von der Polizei gestoppt:

Zwei Rumänen haben einer Moldawierin geholfen, illegal nach Deutschland zu reisen. Ihr Fahrdienst über die A 8 kam den beiden am Montag (30. Januar) teuer zu stehen. Die Bundespolizei beschuldigt sie der Einschleusung. Um die Mittagszeit überprüften Zivilfahnder nahe der Anschlussstelle Irschenberg die Insassen eines in Frankreich zugelassenen Wagens. Fahrer und Beifahrer konnten sich mit gültigen rumänischen Papieren ausweisen. Die moldawische Staatsangehörige, die den 25- und den 29-Jährigen begleitete, hatte für den Aufenthalt in Deutschland jedoch weder ein gültiges Visum noch sonst eine Aufenthaltserlaubnis. Sie gab an, dass sich die zwei Herren für rund 200 Euro für die Fahrt über die deutsch-österreichische Grenze angeboten hätten.

Ersten Ermittlungen zufolge wussten sie, dass die 30-Jährige nicht die erforderlichen Papiere besaß. Die Bundespolizisten nahmen alle drei Personen fest und zeigten die Frau wegen ihrer unerlaubten Einreise an. Sie hat das Land inzwischen verlassen. Gegen ihre Chauffeure ermittelt die Rosenheimer Bundespolizei wegen Schleuserei. Ehe sie die Dienststelle verlassen durften, musste einer von ihnen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft nicht weniger als 2.250 Euro für das anstehende Strafverfahren hinterlegen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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