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Eine plumpe Kopie des Hauptmanns von Köpenick

Rosenheim - Ein falscher Bundespolizist wollte mit einem Regionalzug von München nach Rosenheim umsonst fahren. Die Schaffnerin fiel aber nicht auf das Schauspiel herein.

Ein vermeintlicher Bundespolizist hat es in der Nacht von Montag auf Dienstag (22. April) im Zug von München nach Rosenheim mit der Bundespolizei zu tun bekommen. Wie sich herausstellte, wollte sich der Fahrgast mit einer plumpen Amtsanmaßung das Geld für die Fahrkarte sparen. Damit hat er jedoch am falschen Ende gespart. Nun kommt ein Strafverfahren auf ihn zu.

Angeblicher Bundespolizist in zivil

Bei der Fahrscheinkontrolle im Regionalzug konnte der Mann der Zugbegleiterin keine Fahrkarte aushändigen. Stattdessen erklärte er, dass er ein Beamter der Bundespolizei sei und deshalb gar keinen Fahrschein bräuchte. Die Schaffnerin wollte den Ausführungen des vermeintlichen Zivilpolizisten keinen Glauben schenken. Sie holte einen uniformierten Beamten der Bundespolizei, der zufällig im selben Zug mitfuhr, zu Hilfe. Dem echten Bundespolizisten gegenüber konnte sich gebürtige Frankfurter nicht ausweisen. Schnell wurde klar, dass die Zugehörigkeit zur Bundespolizei frei erfunden war. Der 61-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zur Bundespolizeidienststelle in Rosenheim verbracht.

Dort fanden die Beamten bei seiner Durchsuchung einen Dolch mit einer über zwölf Zentimeter langen Klinge. Da der Besitz eines solchen Messers eine Ordnungswidrigkeit darstellt, wurde ihm dieses abgenommen. Der Beschuldigte wird sich voraussichtlich schon bald wegen Amtsanmaßung, Betrugs, Leistungserschleichung sowie des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten müssen. Nachdem seine Personalien zweifelsfrei feststanden, durfte er die Dienststelle wieder freien Fußes verlassen.

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