Falscher Polizist versucht Trickbetrug

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Griesstätt - Als ein Mann anrief, sich als Polizist ausgab und Kontoverbindungsdaten erfragen wollte, wurde ein Frau misstrauisch und verständigte die "richtige" Polizei. Offenbar zurecht:

Eine aufmerksame Frau aus Griesstätt fiel am Mittwoch, 16.11.2011, glücklicherweise nicht auf einen Anrufer herein, der sich als Polizeibeamter ausgab und die Kontoverbindungsdaten erfragen wollte. Die Kriminalpolizei warnt vor dieser Variante des Trickbetruges.

Bei der 46-Jährigen rief am frühen Nachmittag ein Mann an, der sich als Polizeibeamter vom Betrugsdezernat ausgab. Unter einem Vorwand fragte er nach der Kontonummer der Frau, weil er diese für ein laufendes Verfahren benötigen würde. Die misstrauische 46-Jährige beendete aber das Telefonat, ohne die Daten genannt zu haben. Die Kripo Rosenheim ermittelt nun wegen Amtsanmaßung und versuchtem Betrug, um die Identität des Anrufers herauszufinden.

Dieser Fall, der erste seiner Art im Rosenheimer Bereich, der bekannt wurde, ist aber auch Anlass vor solchen Betrügereien zu warnen. Der bargeldlose Zahlungsverkehr per Lastschrift oder auch online ist heute eine Selbstverständlichkeit. Dies Zahlungsarten sind bequem und in der Regel auch sicher. Allerdings lauern auch hier Gefahren, denn den weit verbreiteten Einsatz missbrauchen immer mehr Betrüger.

So können Täter mit den Kontoverbindungsdaten (wie z.B. Name des Kontoinhabers und Kontonummer sowie Bankinstitut) unter Umständen Geld vom Konto des Geschädigten auf ein anderes transferieren oder Onlineeinkäufe im Lastschriftverfahren tätigen. Unberechtigte Lastschriften können zwar innerhalb von sechs Wochen kostenlos zurückgebucht werden. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass der Geschädigte den Betrug bemerkt.

Deshalb der Rat der Polizei:

Von der Polizei und auch den Geldinstituten werden solch sensible Daten nie am Telefon und auch nicht per Email erfragt!

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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