Das Faschingswochenende der Verkehrspolizei

Rosenheim - Die Verkehrspolizei hatte am Faschingswochenende wieder alle Hände voll zu tun. Neben sieben Verkehrsunfällen hatten die Beamten mit der maroden Fahrbahn der A93 zu kämpfen.

Am Faschingswochenende herrschte auf den Autobahnen A 93 und A 8 starker Reiseverkehr, insbesondere am Samstag. So kam es auf der A 93 ab Samstagmittag in beiden Richtungen zu stockenden Verkehr mit Stau. Auch auf der A 8 Richtung Salzburg zwischen dem Irschenberg und dem Inntaldreieck mussten sich die Reisenden in Geduld üben, hier ging es ebenfalls teilweise nur im Schritttempo voran. Die Verkehrsbehinderungen lösten sich erst in den frühen Samstagabendstunden auf.

Insgesamt ereigneten sich sieben Verkehrsunfälle, die bis auf einen ohne Personenschäden verliefen. So fuhr bei stockenden Verkehr am Samstagmittag auf der A 93 Richtung Rosenheim bei Oberaudorf ein 66-jähriger aus Dresden mit seinem VW auf den vor ihm fahrenden Ford auf. Dabei wurde die auf dem Beifahrersitz befindliche 61-jährige Ehefrau des Unfallverursachers leicht an der rechten Hand verletzt.

Die zum Teil marode Fahrbahn der A 93 Richtung Rosenheim war ursächlich für einen Verkehrsunfall mit mehreren Geschädigten, der sich bereits in den frühen Morgenstunden des Freitags ereignete, und zum Glück glimpflich verlief. Kurz vor der Anschlussstelle Oberaudorf hatte sich am rechten Fahrbahnrand ein circa ein Meter auf fünfzig Zentimeter großes, und circa 30 Zentimeter tiefes Loch in der Straßendecke gebildet. Einige Betonbrocken aus diesem Loch lagen auf beiden Fahrstreifen.

Fünf Fahrzeuge, welche über die Brocken fuhren, wurden an den Reifen beschädigt. Drei der Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit, und mussten abgeschleppt werden. Das Loch im Fahrbahnbelag wurde von der Autobahnmeisterei unverzüglich geschlossen.

Glück im Unglück hatte in den Nachtstunden des Samstags der 27-jährige Lenker eines Firmen-Pkw Audi aus München. Der Mann befand sich mit dem Audi auf der A 8 Richtung München an der Steigungsstrecke des Bernauer Berges, als er über ein auf der Fahrbahn liegenden Lkw-Unterlegkeil fuhr. Dabei wurde der Unterboden des Pkw beschädigt. Der verlierende Lkw konnte nicht ausfindig gemacht werden. Bei den Verkehrsunfällen entstand ein Gesamtschaden von rund 36000 Euro.

Im Sinne der Verkehrssicherheit hatte eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim am Freitagmittag möglicherweise Schlimmeres verhindert. Ein britischer Reisebus mit massiven Schneeanhäufungen fuhr auf der A 8 zwischen dem Inntaldreieck und der Anschlussstelle Bad Aibling, als von dessen Dach Schnee und Eis verloren wurde. Die Streife hielt das Fahrzeug im Parkplatz Moos an, hier wurde die Räumung des Daches angeordnet. Dies gestaltete sich zunächst schwierig, der Bus konnte an Ort und Stelle nur zum Teil von seiner gefährlichen Last befreit werden. Der Reisebus wurde schließlich unter Absicherung der Streife bis zu einer Abschleppfirma am Irschenberg begleitet. Hier konnte unter zur Hilfenahme einer langen Leiter das Dach gründlich abgekehrt werden. Nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung von 100 Euro für die begangene Verkehrsordnungswidrigkeit durfte der Fahrer seine Fahrt Richtung Großbritannien fortsetzen.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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