Dreiste Namensänderung schützt vor Strafe nicht

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Bad Feilnbach - Mit dem Fälschen seines Kennzeichens und einer Namensänderung hat ein Serbe versucht einer erneuten Anzeige zu entgehen. Dumm nur, dass die Beamten genauer hinschauten:

Einen „alten Bekannten“ erkannten die bayerischen Schleierfahnder der PI Fahndung Rosenheim gestern Abend auf der Autobahn A8 bei Bad Feilnbach. Erst im April hatten sie den 41-jährigen arbeitslosen Serben, der in Hessen wohnhaft ist, angehalten und angezeigt. Trotz Führerscheinentzuges wegen Alkohol am Steuer und anderer Delikte quer durch die Straßenverkehrsordnung fuhr er damals einen Pkw mit gefälschten deutschen Kennzeichen.

Grund genug für die Polizisten, den unbelehrbaren Serben erneut anzuhalten und zu kontrollieren. Schnell stellte sich heraus, dass er den benutzten Opel Astra kurz zuvor gekauft und abgemeldet hatte. Um Geld zu sparen und bei Radarkontrollen „unsichtbar“ zu werden, ließ er sich erneut unberechtigt Frankfurter Kennzeichen prägen und versah diese fantasiereich mit gefälschten amtlichen Siegeln und TÜV-Plakette. Zur Überraschung der Schleierfahnder hatte der unbelehrbare Täter einen neuen Familiennamen, was in seinem Heimatland auf Antrag ohne großen Aufwand legal möglich ist. Mit Änderung der Personalien hoffte der Serbe, dass bei Polizeikontrollen sein Führerscheinentzug unerkannt bleibt. Diese Hoffnung blieb unerfüllt. Der Serbe wurde festgenommen und ein weiteres Mal angezeigt.

Pressemeldung Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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