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Betrüger wandert hinter Gitter

Bad Feilnbach – Über ein Jahr lang war ein Bulgare untergetaucht, der in Deutschland wegen Betrugs gesucht wurde. Auf der A8 hat ihn die Polizei nun erwischt.

Dass Freitag, der 13. ein Pechtag sein kann, mussten fünf Bulgaren am eigenen Leib erfahren. Eine Kontrolle der Bundespolizei beendete am Freitag, den 13. September ihre Reise auf der A8 frühzeitig. Verantwortlich für die Reiseunterbrechung war der 56-jährige Fahrer. Er sitzt nun hinter Gittern.

Auf Höhe Bad Feilnbach ging der bulgarische Staatsangehörige Rosenheimer Bundespolizisten ins Netz. Als Fahrer eines in Bulgarien zugelassenen Autos unterzogen ihn die Beamten einer Kontrolle. Bei der Personalienüberprüfung stießen die Fahnder auf einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft München. Seit August 2012 war der 56-Jährige auf der Flucht vor der deutschen Justiz. Das Münchner Amtsgericht suchte wegen Betruges nach ihm. Das im Juli 2012 verhängte Urteil sah eine Geldstrafe in Höhe von 2.400 Euro vor. Alternativ stand bei Zahlungsunfähigkeit eine 80-tägige Haftstrafe im Raum.

Der Verurteilte verfügte nicht über ausreichend Barmittel. Pech auch für seine Begleiter – keiner der vier Unschuldigen hatte einen Führerschein, um mit dem Auto des Freundes weiterfahren zu dürfen. Die Gruppe entschied sich daher, zunächst in der Dienststelle auszuharren, ob der Festgenommene das erforderliche Geld nicht doch noch aufbringen würde. Fehlanzeige – die Bundespolizisten lieferten ihn schließlich in die Justizvollzugsanstalt Bernau ein. Dort wird der Betrüger die Ersatzfreiheitsstrafe in Höhe von 80 Tagen absitzen müssen. Seinen Freunden blieb nicht anderes übrig, als ihre Reise letztlich zu Fuß fortzusetzen.

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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