Drei Inder von Pakistani eingeschleust

Bad Feilnbach - Einen mutmaßlichen Schleuser aus Pakistan konnte die Bundespolizei am Dienstagmorgen stoppen. Der 42-Jährige wurde auf der A8 ertappt.

Am Dienstag, 17. April, hat die Bundespolizei auf der A8 einen mutmaßlichen Schleuser gestoppt. Der Mann aus Pakistan hatte drei Indern zur unerlaubten Einreise in die Bundesrepublik verholfen. Die Bundespolizei ermittelt.

In den Morgenstunden unterbanden Rosenheimer Bundespolizisten auf der Autobahn Richtung München eine Schleusung. Die Fahnder kontrollierten auf Höhe Bad Feilnbach die Insassen eines Pkw mit italienischen Kennzeichen. Der Fahrer, ein 42-Jähriger aus Pakistan, konnte sich mit gültigen Papieren ausweisen. Seine 20, 21 und 25 Jahre alten Begleiter hatten hingegen keine Dokumente bei sich. Sie gaben an, aus Indien zu stammen. Erste Ermittlungen ergaben, dass die indischen Staatsangehörigen vor sechs Monaten ihr Heimatland verlassen hatten. Sie vertrauten sich einem Schleuser an, der sie nach Deutschland bringen sollte. Eigenen Angaben zufolge mussten sie für ihren Transport jeweils zwischen 7.000 und 8.000 Euro bezahlen. Die Beamten zeigten sie nun jeweils wegen unerlaubter Einreise an. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen konnten die Inder einer zentralen Aufnahmeeinrichtung zugeleitet werden.

Der Fahrzeugführer wird sich indes wegen Einschleusens von Ausländern verantworten müssen. Bundespolizisten führten den Pakistaner beim Rosenheimer Amtsgericht vor. Der Richter ordnete an, den Mann in U-Haft zu nehmen. Bis zu seiner Hauptverhandlung verbleibt der mutmaßliche Schleuser in einer Traunsteiner Haftanstalt.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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