Auf der A8 festgestellt bei Bad Feilnbach

Fahrverbot und gefälschter TÜV: Kroate "wusste von nichts"

Bad Feilnbach - Am Montag kontrollierten die Schleierfahnder auf der A8 einen 39-jährigen Kroaten. Es stellte sich heraus, dass der Mann wegen eines Fahrverbots nicht fahren dürfte und der TÜV gefälscht war.

Montagnachmittag stoppten die bayerischen Schleierfahnder der PI Fahndung Rosenheim auf der A8 bei Bad Feilnbach einen Opel Omega, mit Stuttgarter Kennzeichen. Am Steuer saß ein 39-jähriger Kroate, welcher bis letztes Jahr in München lebte. Wie die Überprüfung der Polizisten ergab, wurde er vor einigen Monaten mit Alkohol am Steuer erwischt. Ein Monat Fahrverbot! 

Während ihn sein zunächst sichergestellter Führerschein per Post problemlos erreichte, schaffte es die Fahrverbotsverfügung nicht bis zu ihm. Die Schleierfahnder holten dies nach, trugen das Fahrverbot in seinem kroatischen Führerschein ein und unterbanden die Weiterfahrt umgehend.

Totalfälschung

Zudem führte er ein Fahrzeug von so schlechtem technischem Zustand, dass sich die Polizisten über die gültige TÜV-Plakette bis 2018 wunderten. Schnell stellte sich diese als Totalfälschung heraus samt TÜV-Stempel im Fahrzeugschein. Die Fahndungsabfrage ergab ferner, dass für den Opel die Versicherung nicht bezahlt war. Die Zwangsentstempelung nahmen die Polizisten noch vor Ort vor. Auch hier zeigte sich der Kroate ahnungslos.

Er gab zu Protokoll, dass das Auto einem Freund gehöre, der Schulden bei ihm hätte. Zum Ausgleich fahre er nun dessen Auto. Die Polizisten gaben sich unbeeindruckt, zeigten den Kroaten wegen Verdachtes der Urkundenfälschung, Fahrens trotz Fahrverbot und Vergehens nach dem Pflichtversicherungsgesetz an und entließen ihn als Fußgänger.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim

Quelle: mangfall24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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