Im Gebüsch vor der Polizei versteckt

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Bad Feilnbach - Vier Inder versuchten während einer Kontrolle auf der A8 von der Polizei zu fliehen. Der Fluchtversuch wurde aber schnell beendet.

Ihre Flucht sollte nur von kurzer Dauer sein. Bei einer Kontrolle auf der A8 entzogen sich am Montag, den 16. Dezember, vier Inder zunächst dem Zugriff der Beamten. Die Bundespolizei hat unverzüglich die Fahndung eingeleitet. Gegen den 38-jährigen Fahrzeugführer wird wegen Einschleusens von Ausländern ermittelt. Als die Rosenheimer Fahnder den in Italien zugelassenen Wagen auf Höhe Bad Feilnbach aus dem Verkehr ziehen wollten, stoppte der Fahrer überraschend auf dem Standstreifen. Seine vier Mitfahrer verließen daraufhin fluchtartig das Fahrzeug. Doch sie kamen nicht weit. Mit Unterstützung der Landespolizei gelang es kurz darauf, alle vier Flüchtigen in nahegelegenen Gebüschen aufzuspüren und festzunehmen.

Keiner der vier Inder hatte die erforderlichen Ausweispapiere dabei. Die offenbar illegal ins Land gebrachten Männer im Alter von 23 bis 33 Jahren gaben an, von Neu Delhi aus für jeweils rund 1.200 Euro geschleust worden zu sein. Ihren 38-jährigen Landsmann hätten sie zufällig getroffen und um Mitnahme gebeten. Ihr eigentliches Ziel sei England gewesen. Widerspruchsfreie Aussagen konnten weder der mutmaßliche Schleuser noch seine unerlaubt eingereisten Begleiter treffen.

Die Beamten führten den indischen Fahrer beim Haftrichter vor und lieferten ihn anschließend zur Untersuchungshaft in die Justizvollzugsanstalt Traunstein ein. Drei der Geschleusten mussten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen das Land unmittelbar verlassen. Ein 33-jähriger Inder äußerte ein Asylgesuch und wurde an die Münchner Flüchtlingsstelle weitergeleitet. Alle vier werden sich wegen unerlaubter Einreise verantworten müssen.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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