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Mit neun Haftbefehlen gesucht

Bad Feilnbach/Rosenheim - Ein Busreisender wollte eigentlich nach München - aber bei Bad Feilnbach war Schluss für ihn. Er wurde festgenommen.

Bei Bad Feilnbach musste ein Busfahrer am Freitagmorgen (28. Dezember) einen unvorhergesehenen Zwischenstopp einlegen. Die Bundespolizei hat die Fahrgäste eines italienischen Reisebusses an der A 8 einer Kontrolle unterzogen.

Für einen Italiener nahm die Fahrt Richtung München damit ein unvermitteltes Ende. Die Fahnder nahmen ihn fest. Er wurde mit neun Haftbefehlen gesucht.

Bei der Überprüfung der Personalien des 32-Jährigen stellte sich mithilfe des Polizeicomputers heraus, dass die Münchner Staatsanwaltschaft aus mehreren Gründen dem italienischen Staatsangehörigen habhaft werden wollte. Es lagen nicht weniger als neun Haftbefehle gegen ihn vor. Diese beruhten auf nicht beglichenen Bußgeldern wegen früherer Verkehrsverstöße und einer Verurteilung wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Insgesamt hat der Verhaftete Geldstrafen in Höhe von rund 1.000 Euro zu entrichten. Ersatzweise steht ihm ein etwa einmonatiger Freiheitsentzug bevor.

Seinen Führerschein, den er dabei hatte, zogen die Bundespolizisten auf richterliche Anordnung hin obendrein ein. Ungeachtet seiner Bemühungen, die geforderte Summe aufzubringen, kam er an einem Gefängnisaufenthalt allerdings nicht vorbei. Wegen zwei Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz hatte die Staatsanwaltschaft gegen den Italiener auch noch zwei Untersuchungshaftbefehle erlassen.

Unmittelbar nach der Vorführung beim Amtsgericht in München lieferten ihn die Bundespolizisten in eine Haftanstalt ein.

Pressebericht Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © re

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