Festnahme an der A8

Für gefälschte Pässe hinter Gitter

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Bad Feilnbach – Die Polizei hat sieben Personen aufgegriffen, die mit gefälschten Dokumenten auf der A8 unterwegs waren. Fünf von ihnen sind nun in Haft.

Vier somalische Staatsangehörige und ein Eritreer mussten sich am Montag (9. Dezember) wegen Urkundendelikten vor dem Richter verantworten. Sie sitzen nun hinter Gittern. Bundespolizisten hatten die Männer auf der A8 mit zwei weiteren unerlaubt Eingereisten vorläufig festgenommen.

Höhe Bad Feilnbach hatten Fahnder der Rosenheimer Bundespolizei die Insassen zweier deutscher Reisebusse kontrolliert. Sechs Somalier und ein eritreischer Staatsangehöriger legten hierbei totalgefälschte italienische Pässe und Aufenthaltstitel vor. Die Beamten entlarvten die Fälschungen. Alle sieben Verdächtigen wurden zur Dienststelle verbracht. Ersten Ermittlungen zufolge hatten sie die falschen Dokumente für jeweils rund 200 Euro in Rom erworben.

Beweise waren eindeutig

Aufgrund der klaren Beweislage konnten fünf der Beschuldigten im Schnellverfahren beim Amtsgericht in Rosenheim vorgeführt werden. Der Richter verhängte jeweils eine 70-tägige Ersatzfreiheitsstrafe. Beamte der Bundespolizei lieferten die Männer in die Justizvollzugsanstalt Bernau ein.

Eine 22-jährige Somalierin bat um Asyl und wurde an eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge in München weitergeleitet. Ihr 15-Jähriger Landsmann wurde aufgrund seines Alters an das Clearinghaus in Rosenheim überstellt. Auch diese beiden erwartet noch ein Strafverfahren wegen Verschaffens falscher amtlicher Ausweise.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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