Polizeikontrolle auf der A8

"Ich wollte reich aussehen" - Mann mit Falschgeld erwischt 

Bad Feilnbach/A8 - Ein Rumäne war am Wochenende mit gefälschten Geldscheinen unterwegs. Laut eigener Aussage dienten sie lediglich zum Angeben. 

Am Sonntagabend, 3. Dezember, kontrollierten die bayerischen Schleierfahnder der Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim auf der Autobahn A8 bei Bad Feilnbach einen Audi A6, mit bulgarischem Kennzeichen. 

Der Fahrer, ein 25-jähriger Rumäne, konnte zunächst keine Fahrerlaubnis vorweisen, versicherte aber, dass er Autofahren dürfe. Er hätte seinen türkischen Führerschein lediglich zuhause vergessen. 

Die Polizisten zeigten sich skeptisch, dass der Rumäne, der in Wörgl/Tirol wohnt und mit einem in Bulgarin zugelassenen Fahrzeug mit einem türkischen Führerschein rechtmäßig sein Auto in Deutschland fährt. 

Bei der eingehenden Personenüberprüfung fanden die Schleierfahnder sodann in seinem Geldbeutel gut sichtbar eine größere Geldsumme. Genauer gesagt je vier 100-Euro- und 50-Euro-Scheine. Sie stellten sich als Totalfälschungen heraus. Auf Vorhalt räumte der Rumäne ein, dass die Geldscheine Falsifikate seien. 

Die Erklärung verblüffte die Polizisten. Er sei ständig knapp bei Kasse, möchte bei den Leuten aber den Eindruck erwecken, ständig viel Geld zu besitzen. Daher füllt er seinen Geldbeutel immer gut sichtbar mit Falschgeld. Ihm würde jedoch nie einfallen, so der Rumäne, die Scheine tatsächlich zu benutzen. 

Die Schleierfahnder stellten die Falsifikate sicher und brachten den Rumänen, der in Tirol als Hilfsarbeiter tätig ist, wegen Verdachts des Inverkehrbringens von Falschgeld und Fahren ohne Fahrerlaubnis zur Anzeige. Die Kriminalpolizei Rosenheim übernahm die weiteren Ermittlungen.

Pressemeldung Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance/Andreas Arnol 

Zurück zur Übersicht: Polizei

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser