Ein Kilogramm Marihuana im Gepäck:

Nigerianer war völlig "ahnungslos"

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Bad Feilnbach - Bei einem Nigerianer fand die Bundespolizei Rosenheim ein Kilogramm Marihuana im Gepäck. Wie es dort hinkam, war dem 20-Jährigen schleierhaft - sagte er zumindest.

Bundespolizisten haben am Sonntag, den 2.Februar, die Reise eines nigerianischen Staatsangehörigen auf der A8 beendet. Er hatte zwar die erforderlichen Papiere dabei, konnte die geplante Busreise Richtung München aber dennoch nicht fortsetzen. In seinem Gepäck fanden die Beamten eine erhebliche Menge Marihuana.

Fahnder der Bundespolizei kontrollierten die Insassen eines polnischen Reisebusses auf Höhe Bad Feilnbach. Einem Nigerianer wurde die Aufmerksamkeit des Busfahrers zum Verhängnis. Als die Bundespolizisten nach dem Gepäck des afrikanischen Fahrgastes fragten, gab dieser an, lediglich Handgepäck mitzuführen. Der Fahrer des Busses erinnerte sich aber daran, dass sich im Gepäckraum noch ein Koffer des 20-Jährigen befand. Bei der Durchsuchung in besagtem Trolley fanden die Beamten rund ein Kilo Marihuana, welches sorgsam in Alufolie verpackt und in eine Jacke gewickelt war. Der Ertappte gab zunächst an, er könne sich überhaupt nicht erklären, wie das "Gras" in sein Gepäck gelangen konnte. Die Drogen wurden sichergestellt und dem Zollfahndungsamt München übergeben. Den verhafteten Afrikaner erwartet ein Strafverfahren.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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