19 Festnahmen wegen unerlaubter Einreise

Rosenheim - 19 Personen wurden am Wochenende von Schleierfahndern festgenommen. Darunter waren illegale Migranten und ein Schleuser.

Am Wochenende vom 11. Juni bis 13. Juni haben Bundes- und Landespolizei mehrere unerlaubt Eingereiste, einen Schleuser und einen Beihelfer festgenommen. Die illegalen Migranten stammten aus Georgien, Somalia, Kosovo, Montenegro, Libanon, Palästina, Serbien, Indien und dem Irak. Vier Personen nahmen die Schleierfahnder dabei in grenzüberschreitenden Zügen fest.

Am Freitag kontrollierten Fahnder aus Freilassing auf der A8 in Höhe Piding Nord ein Fahrzeug mit spanischer Zulassung. Der Fahrer hatte versucht, zwei Georgier (28 und 24 Jahre) unerlaubt nach Deutschland zu bringen. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen Einschleusens von Ausländern. Der 24-jährige Georgier musste nach Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 300 Euro nach Österreich ausreisen. Der andere wurde in die Haftanstalt in Bad Reichenhall eingeliefert, wo er auf seine Zurückschiebung wartet.

Am Rosenheimer Bahnhof stellten die Bundespolizisten ebenfalls am Freitag fünf unerlaubt eingereiste indische Staatsangehörige fest. Erste Ermittlungen ergaben, dass zwei weitere Begleiter bereits mit dem Zug auf dem Weg nach München waren. Die beiden Inder konnten durch Beamte der Bundespolizeiinspektion München am Bahnhof München Ost festgenommen werden. Alle sieben Personen wurden wegen unerlaubter Einreise angezeigt und an Aufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge weitergeleitet.

Bei einer Kontrolle eines Fahrzeuges mit polnischer Zulassung nahmen Freilassinger Bundespolizisten am Sonntag einen Kosovaren fest. Der junge Mann konnte die erforderlichen Einreisedokumente nicht vorweisen. Der 19-Jährige wurde bis zu seiner Zurückschiebung nach Österreich in die Haftanstalt in Bad Reichenhall eingeliefert. Der serbische Fahrer des Fahrzeuges wurde wegen Beihilfe angezeigt.

Pressemeldung Polizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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