Polizei fasst flüchtigen Bankräuber

Bernau - Ein flüchtigen Bankräuber fasste die Polizei an der Rastanlage "Chiemsee Nord". Er hatte vier Tage zuvor gleich nach seiner Haftentlassung wieder zugeschlagen:

An der Rastanlage Chiemsee-Nord endete am Dienstag, den 13. Dezember, die Fahrt eines Bankräubers auf der Autobahn München-Salzburg. Im Fahrzeug konnte die Beute aus einem Banküberfall vom 9. Dezember in Feldkirchen, Kärnten, aufgefunden werden. Der Täter zeigte sich geständig und wurde nach der Vorführung beim Ermittlungsrichter in die Haftanstalt eingeliefert.

Der 50-jährige österreichische Staatsangehörige war mit seinem BMW 316i kurz vor Mitternacht in das Bundesgebiet am ehemaligen Grenzübergang Walserberg eingereist. Er wurde gegen 0.20 Uhr von einer Streife der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein an der Rastanlage am Chiemsee angehalten. Die Überprüfung des Fahrzeugs hat ergeben, dass der BMW bereits am 7. Dezember in Trier unterschlagen wurde.

Eine weitergehende Kontrolle brachte im Kofferraum einen fünfstelligen Geldbetrag zu Tage, der letztendlich einem Banküberfall vom 9. Dezember in Österreich zugeordnet werden konnte. Des weiteren waren noch diverse Gegenstände im Kofferraum, u.a. Kleidungsstücke, die der Täter beim Überfall auf die Sparkasse in Feldkirchen getragen hat. Der Österreicher, mit Wohnsitz in Trier, wurde vorläufig festgenommen und der Kriminalpolizei in Rosenheim übergeben.

In enger Zusammenarbeit mit der österreichischen Polizei konnte die aufgefundene Beute und die getragene Kleidung dem Raubüberfall in Kärnten zugeordnet werden. Der 50-jährige Täter war gerade nach einer 11-jährigen Haftstrafe wegen schweren Raubes am 17. November aus dem Gefängnis entlassen worden. Er zeigte sich bei seiner Vernehmung umfassend geständig und wurde dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Dieser hat die Haft zur Vorbereitung der Auslieferung nach Österreich angeordnet.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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