Gatterlmesse trotz Wetterkapriolen

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Die Gatterlmesse 2011.

Rosenheim/Garmisch-Partenkirchen - Trotz Wetterkapriolen konnte Polizeipräsident Robert Heimberger vom Polizeipräsidium die Besucher zur traditionellen Gatterlmesse begrüßen.

Gäste aus nah und fern trafen sich schon in aller Herrgottsfrühe auf Tiroler und Bayerischer Seite, um mit der Bahn auf Deutschlands höchsten Berg zu gelangen. In seiner Begrüßung lobte Robert Heimberger die hervorragende Zusammenarbeit zwischen österreichischer Polizei, Bergwacht und allen Hilfs- und Rettungsdiensten bei Einsätzen im Alpenraum.

Nach einem kleinen Frühstück begaben sich die Freunde der Gatterlmesse zur 2690 Meter hoch gelegenen Zugspitzkapelle „Mariä Heimsuchung“, in der der traditionelle Gottesdienst, welcher ursprünglich dem Gedenken der im Winter 1952 bei einem tragischen Lawinenunglück getöteten 4 Grenzpolizisten und eines Vorarlberger Skibergsteigers gewidmet war, erstmals stattfand.

Aufgrund witterungsbedingter Absagen in der Vergangenheit haben sich die Verantwortlichen für die Verlegung auf das Zugspitzplatt ausgesprochen, um die Messe künftig auch bei weniger gutem Wetter durchführen zu können. Und die äußeren Bedingungen bestätigten den Entschluss. Trotz Minusgraden und 80 cm Neuschnee, sowie Schneefall im Tal, konnte die Eucharistie in Deutschlands höchster Kirche gefeiert werden. Belohnt wurden die Besucher beim Verlassen der Kapelle mit glasklarer Luft, stahlblauem Himmel und strahlendem Sonnenschein.

„Wir gedenken bei dieser Messe auch aller Angehöriger der Bayerischen Polizei, die in Ausübung ihres Dienstes ihr Leben verloren haben sowie aller tödlich verunglückten Berg- und Skisportler“, so Polizeidekan Simbeck von der bayerischen Polizeiseelsorge.

Speziell die Beamten der Alpinen Einsatzgruppen der Bayerischen Polizei sind alljährlich mit Hunderten von Unglücksfällen im alpinen Gelände konfrontiert, bei denen immer wieder viele Personen verletzt oder getötet werden.

Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd bedankt sich an dieser Stelle bei den vielen Helfern, ohne die solch eine würdige Veranstaltung nicht möglich wäre, wie z.B. bei der Tiroler und der Bayer. Zugspitzbahn, der Bergwacht, dem Deutschen Alpenverein, der Alpinen Einsatzgruppe, der hohen Geistlichkeit, dem Mesner der Zugspitzkapelle und den in- und ausländischen Gästen. 

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

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