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Gefährliche Vollbremsung mit Nachspiel

Rosenheim/Heufeldmühle - Die Vollbremsung eines 26-jährigen Verkehrsteilnehmers hat jetzt ein teures Nachspiel. Er muss sich nun gleich wegen mehrerer Delikte verantworten.

Der Mann war am 2. September gegen 0.30 Uhr mit überhöhter Geschwindigkeit über den Bahnübergang Heufeldmühle gerast. Unmittelbar darauf legte er ohne jeglichen Grund eine Vollbremsung hin. Ermittlungen ergaben jetzt, dass der Leiharbeiter aus dem Landkreis Rosenheim keinen Führerschein mehr hatte und mit abgelaufenem Saisonkennzeichen unterwegs war.

Eine Streife der Bundespolizei hatte die gefährliche Vollbremsung nach Überqueren des Bahnübergangs beobachtet. Als die Beamten den Fahrer kontrollieren wollten, widersetzte er sich den Anhalteversuchen, gab Gas und verschwand unerkannt. Bundes- und Landespolizei leiteten sofort die Fahndung nach dem flüchtigen Fahrzeug ein.

Der Fahrer hatte wohl nicht damit gerechnet, dass die Bundespolizisten das Kennzeichen noch lesen konnten. Es stellte sich heraus, dass es sich bei diesem um ein bereits 2007 abgelaufenes Kurzzeitkennzeichen handelte. Inzwischen gab der 26-Jährige die Tat zu. Auch das Motiv für seine Flucht ist klar: Er hatte das Fahrzeug weder angemeldet noch versichert. Außerdem besaß er seit Anfang 2007 wegen Trunkenheit im Verkehr keinen Führerschein mehr.

Er wurde von der Aiblinger Polizei angezeigt und muss sich nun gleich wegen mehrerer Delikte verantworten: Fahren ohne Fahrerlaubnis, Kennzeichenmissbrauch, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Verstoß gegen die Abgabenordnung.

Rubriklistenbild: © dpa

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