Mit gefälschten Reisepässen aufgeflogen

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Rosenheim - Am Wochenende sind den Beamten mehrere Urkundenfälscher ins Fahndungsnetz gegangen. Die illegal Eingereisten befinden sich inzwischen hinter Schloss und Riegel.

Ein Marokkaner versuchte am Samstag, als Beifahrer eines italienischen Fahrzeugführers, unerlaubt über die A 93 einzureisen. Auf Höhe Oberaudorf unterzogen die Bundespolizisten die Männer einer Personenkontrolle. Nach eigenen Angaben wollten die beiden in Deutschland einen Kurzurlaub verbringen.

Aus diesem gemeinsamen Vorhaben ist dann allerdings nichts mehr geworden. Die Beamten erkannten, dass der italienische Ausweis des 29-Jährigen gefälscht war. Mit Strafanzeigen wegen unerlaubter Einreise und Urkundenfälschung im Gepäck muss der Afrikaner nun schon bald die Rückreise antreten. Das Rosenheimer Amtsgericht ordnete die Haft zur Sicherung seiner Zurückschiebung an.

Im Nachtzug zwischen Kufstein und Rosenheim trafen die Schleierfahnder am Samstag auf einen nigerianischen Staatsangehörigen. Der 33-Jährige wies sich ebenfalls mit einer italienischen Identitätskarte aus. Auch in diesem Fall ließen sich die Polizisten nicht täuschen. Die eingetragenen Personalien waren nicht die richtigen, der Ausweis komplett gefälscht. Der mutmaßliche Urkundenfälscher wurde festgenommen und beim zuständigen Richter in Rosenheim vorgeführt.

Dieser ordnete die Inhaftierung des Nigerianers an, der sich in der anstehenden Hauptverhandlung wegen Urkundenfälschung und unerlaubter Einreise verantworten muss.

Mit gefälschten finnischen Papieren wollte ein Kosovare in einer Regionalbahn zwischen Innsbruck und Garmisch-Partenkirchen die Fahnder hinters Licht führen. Die Bundespolizisten ließen sich allerdings auch am Sonntagmorgen nicht täuschen und erkannten die Fälschungen sowohl im Ausweis als auch im Führerschein. Ersten Erkenntnissen zufolge hatte der 30-Jährige bereits 2006 in Belgien Asyl beantragt.

Die Bundespolizei verhaftete den Mann, erstattete Strafanzeige wegen unerlaubter Einreise sowie Urkundenfälschung und beantragte beim Amtsgericht in München seine Zurückschiebehaft. Inzwischen befindet er sich in einer Münchner Haftanstalt.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim 

Quelle: rosenheim24.de

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