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Im Gefängnis dank Tipp aus Österreich

München - Am Samstag haben Beamte der Rosenheimer Bundespolizei einen polnischen Staatsangehörigen in die JVA München eingeliefert. Aus Österreich kam dazu der entscheidende Hinweis.

Der Mann hätte aufgrund mehrerer Einreisesperren nicht in die Bundesrepublik reisen dürfen. Dass er mit dem EuroCity über Kufstein Richtung Rosenheim unterwegs war, wussten die Bundespolizisten von den österreichischen Kollegen aus Wörgl. Die hatten den alkoholisierten Polen bereits kontrolliert und der Bundespolizei in Deutschland einen Tipp gegeben.

Auf Höhe Kiefersfelden trafen die deutschen Fahnder im Zug dann tatsächlich auf den angetrunkenen 45-Jährigen, der nach eigenen Angaben Richtung Hamburg fahren wollte. Im Besitz einer gültigen Fahrkarte war er allerdings nicht. Beim Abgleich seiner Personalien mit den Daten des Fahndungscomputers stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Einreiseverbot verhängt worden war. Zur Fahndung hatten ihn Behörden in Berlin, Bad Bramstedt, Sankt Augustin und Hamburg ausgeschrieben. In den letzten Jahren war der Pole mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Daher war er bereits dreimal „zu Gast“ in deutschen Gefängnissen.

Der Verstoß gegen die Einreisesperre und die mutmaßliche „Schwarzfahrt“ dürften sein Strafregister um weitere Taten anwachsen lassen. Der zuständige Richter am Amtsgericht Rosenheim ordnete jedenfalls die Untersuchungshaft an.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa

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