Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Ätzende und brennbare Stoffe schlecht gesichert

Rattenkirchen - Bei einer Gefahrgut-Kontrolle des Präsidiums Oberbayern Süd auf der B12 bei Rattenkirchen stellten die Beamten einige Verstöße gegen die gesetzlichen Vorschriften fest.

Im Rahmen der Kontrolle wurde ein tschechischer Fahrer mit einem italienischen Fahrzeug angehalten, das mit Gefahrgut der Klasse 8, ätzende Stoffe, beladen war. Die Überprüfung durch die Beamten ergab, dass nicht nur das Beförderungspapier für das Gefahrgut falsch war, sondern auch eine ordnungsgemäße Kennzeichnung fehlte, sowie die notwendige Schutzausrüstung für den Fahrer nicht vorhanden war.

Der Blick auf die Ladefläche des Gefahrgut-Lkw zeigte weiter, dass auch die Sicherung der Gefahrgutladung erheblich vernachlässigt wurde. Da das Gefahrgutrecht Pflichten der einzelnen Beteiligten genau regelt, kamen die Beamten alleine bei diesem Fahrzeug auf sechs Beteiligte die von ihnen zur Anzeige gebracht wurden und mit Bußgeldern in Höhe von 300 bis 1000 Euro rechnen müssen. Neben dem Bußgeld war wohl die härtere Strafe die Abstellung des Fahrzeugs bis zur Beseitigung aller Mängel.

Bei einem weiteren deutschen Lkw der mit Gefahrgütern der Klasse 3, brennbare Stoffe, und mit einem deutschen Fahrer besetzt war, wurde festgestellt, dass die notwendige Schutzausrüstung für einen Unfall nicht mitgeführt wurde. Hier muss der Fahrer, aber auch der Halter des Fahrzeuges mit einem Bußgeld in Höhe von 500 Euro rechnen.

Auch ein italienischer Fahrer nahm es mit den Gefahrgutvorschriften nicht so genau, neben der fehlenden Warnausrüstung und einem mangelhaften Beförderungspapier für das geladene Gefahrgut wies die wasserdichte Plane zur Abdeckung des Gefahrgutes deutliche Risse auf. Auch hier brachten die Beamten mehrere Beteiligte zur Anzeige. Sie müssen mit Bußgeldern zwischen 450 und 1000 Euro rechnen.

Die Kontrolle durch den Gefahrguttrupp werden auch in Zukunft weitergeführt um mehr Sicherheit auf den Straßen, insbesondere im Bereich des Transportes von Gefahrgut, erreichen zu können.

Pressemeldung VPI Rosenheim

Rubriklistenbild: © pa

Kommentare