Großschleusung vereitelt

Oberaudorf – Schleierfahnder haben am Dienstag die Einschleusung von zehn Personen verhindert. Unter den Geschleusten befanden sich acht afghanische und zwei iranische Staatsangehörige.

Einer der jungen Männer musste während der Fahrt hinter den Rückbänken im Gepäckablagebereich Platz nehmen.

Die Fahnder beendeten die Reise der Insassen eines Kleinwagens und eines Transporters auf der A 93 bei Oberaudorf. Bei der Kontrolle des Kleintransporters stellten sie fest, dass sich nur der pakistanische Fahrer ausweisen konnte. Seine zehn Begleiter führten keine Ausweispapiere mit sich. Die Beamten nahmen den mutmaßlichen Schleuser und die unerlaubt Eingereisten daraufhin vorläufig fest. Auch gegen den pakistanischen Fahrer des Kleinwagens, der voraus fuhr, ermittelt die Rosenheimer Bundespolizei nun wegen Einschleusens von Ausländern. Wie sich herausstellte, hatte er seinen Landsmann von Italien aus begleitet, um diesem den Weg zu weisen.

Gegen die Schleuser erließ der Haftrichter Untersuchungshaftbefehl. Beide Männer lieferten die Bundespolizisten noch am selben Tag in die Haftanstalten Bernau und Stadelheim ein. Die zehn Geschleusten konnten der Obhut einer Münchener Flüchtlingseinrichtung übergeben werden.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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