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Branstiftung: Kleinwagen in Flammen

Heldenstein - Der Kleinwagen einer Familie stand in der Nacht auf Montag vor deren Haus in Flammen. Die Ermittlungen ergaben schnell, dass das Auto in Brand gesetzt worden war.

Wenige Minuten nach Mitternacht bemerkte eine Frau, dass ein Kleinwagen, der vor dem Anwesen der Familie im Freien stand, in Flammen aufgegangen war. Sofort versuchten Familienmitglieder und Nachbarn bis zum Eintreffen der Feuerwehren aus Heldenstein und Lauterbach das Feuer zu löschen. Die Feuerwehr musste den brennenden Wagen vom Haus weg auf eine Rasenfläche ziehen, um ein mögliches Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus zu verhindern, denn die Holzverkleidung im Eingangsbereich des Hauses war bereits angesengt worden. Dabei wurde ein Sachschaden in Höhe von mehreren Hundert Euro verursacht. Am betroffenen Auto entstand Totalschaden in Höhe von etwa 5000 Euro.

Schnell war für die Polizei klar, dass das Auto mutwillig in Brand gesetzt worden war. Und die Ermittlungen führten noch in der Nacht zur Festnahme eines 24-jährigen Mühldorfers, der in dringendem Verdacht steht, das Auto mittels eines Brandbeschleunigers zerstört zu haben.

Nachdem bereits am 4. Dezember ein Auto der Familie auf dem Anwesen in Brand geraten war musste davon ausgegangen werden, dass der 24-Jährige wohl auch für diese Tat die Verantwortung trägt. Damals entstand ebenfalls ein Sachschaden in Höhe von etwa 5000 Euro an einem anderen Fahrzeug der Familie. Bei seiner Vernehmung durch Beamte der Mühldorfer Kripo gestand der 24-Jährige schließlich beide Taten. Er wurde am heuten Nachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Unter strengen Auflagen wurde er auf freien Fuß gesetzt.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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