Heustock fing Feuer

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Das Wirtschaftsgebäude des landwirtschaftlichen Anwesens in Erl brannte bis auf die Grundmauern nieder.

Erl - Neun Feuerwehren, 22 Einsatzfahrzeuge und rund 150 Mann: Ein Großaufgebot der Feuerwehr kämpfte am Mittwochmittag im Ortskern von Erl in Tirol gegen den Vollbrand eines Bauernhauses.

Laut Polizei war der Landwirt des Hofes gegen 13.15 Uhr in der Tenne mit Arbeiten am eingelagerten Heu beschäftigt. Dabei bemerkte er, dass sich ein Heustock stark erhitzt hatte. Mit dem Heukran trug er dann einige Zangen Heu vom Stock ab und stellte fest, dass aus dem erhitzten Stock bereits Rauch aufstieg. Der Landwirt verließ die Tenne und verständigte den Erler Feuerkommandanten. Als er zurückkam, stand bereits der gesamte Heustock in Flammen.

Die Rauchwolke war im Inntal kilometerweit zu sehen.

Sofort wurde Großalarm ausgelöst. Als aber die ersten Feuerwehren aus Erl, Niederndorf und Ebbs am Brandort eintrafen, stand bereits das gesamte Wirtschaftsgebäude in Vollbrand. Nachdem weitere Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden Niederndorferberg, Rettenschöß, Walchsee, Buchberg, Kufstein und Wörgl am Brandort eintrafen, gelang es den Brandbekämpfern, den Brand insoweit unter Kontrolle zu bringen, dass ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus sowie die im Ortskern dicht angebauten Wohnhäuser verhindert werden konnte. Das Wirtschaftsgebäude brannte allerdings bis auf die Grundmauern nieder.

Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich zwei Bewohner im Wohnhaus, die das Gebäude aber rechtzeitig verlassen konnten. Im Stall befanden sich rund 30 Kühe und Kälber, die von den Einsatzkräften ebenfalls rechtzeitig aus dem Brandobjekt getrieben werden konnten.

Während der Brandbekämpfung erlitten zwei Feuerwehrmänner eine Rauchgasvergiftung, einer mehrere Prellungen. Sie wurden von den Rettungskräften vor Ort versorgt.

Der Sachschaden steht bislang noch nicht fest..

Lesen Sie hierzu auch die Erstmeldung mit Bildern

Quelle: rosenheim24.de

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