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Hinter "schwedische Gardinen" statt Richtung Schweden

Rosenheim - Hinter "schwedischen Gardinen" statt Richtung Schweden, hieß es am Wochenende für einen Mann, der vier Minderjährige Afghanen nach Deutschland einschleusen wollte.

Am Sonntag (24. Oktober) hat die Bundespolizei einen russischen Staatsangehörigen in die Justizvollzugsanstalt Stadelheim eingeliefert. Ihm wird vorgeworfen, vier minderjährige Afghanen nach Deutschland eingeschleust zu haben.

Rosenheimer Schleierfahnder überprüften am Samstagmorgen die Insassen eines in Schweden zugelassenen Fahrzeugs auf der A 8 zwischen dem Inntaldreieck und Bad Aibling. Der Fahrer konnte sich zwar mit einem russischen Ausweis und einem schwedischen Aufenthaltstitel ausweisen, seine vier jungen Mitfahrer hatten allerdings keine Papiere dabei. Die Beamten nahmen ihn sogleich wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern fest.

Ersten Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Rosenheim zufolge handelt es sich um afghanische Jugendliche im Alter von 15 bis 16 Jahren. Alle vier konnten in verschiedenen Aufnahmeeinrichtungen untergebracht werden. Das Rosenheimer Amtsgericht ordnete für den mutmaßlichen Schleuser die Untersuchungshaft an. Anstelle mit den ausweislosen Geschleusten Richtung Schweden zu fahren, landete der Russe nun hinter „schwedischen Gardinen“.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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