Illegale Einreise führt ins Gefängnis

Großkarolinenfeld - Ein Pakistani und ein Iraker sind von der Bundespolizei in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert worden. Was den beiden zur Last gelegt wird:

Am Dienstag, 27. Dezember, sind ein Pakistani und ein Iraker von der Rosenheimer Bundespolizei jeweils in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert worden. Beide waren auf richterliche Anordnung hin in Haft gegangen.

Rosenheimer Schleierfahnder überprüften einen Mann im Nachtzug von Rom nach München auf Höhe Großkarolinenfeld. Den Beamten entging nicht, dass sowohl der irakische Pass als auch das griechische Visum gefälscht waren. Nach eigenen Angaben handelte es sich um einen Iraker. Die Bundespolizei zeigte ihn wegen unerlaubter Einreise und Urkundenfälschung an. Der Haftrichter ordnete für die Vergehen eine Geldstrafe in Höhe von 500 Euro an. Da er diese nicht begleichen konnte, musste der irakische Staatsangehörige ersatzweise eine 100-tägige Freiheitsstrafe antreten. Im Anschluss wird sich zunächst eine Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge um den 33-Jährigen kümmern.

20-Jährigen Pakistani auf der A93 gestoppt

Auf der Autobahn von Kufstein Richtung Rosenheim unterzogen die Schleierfahnder nahe Oberaudorf die Insassen eines Pkw einer Kontrolle. Von den fünf Personen der Reisegruppe konnten sich alle ordnungsgemäß ausweisen – bis auf einen jungen Mann. Er gab an, aus Pakistan zu stammen.

Wegen unerlaubter Einreise erhielt er eine Strafanzeige und wurde beim Rosenheimer Amtsgericht vorgeführt. Der Richter ordnete an, dass der pakistanische Staatsangehörige in Haft zu nehmen sei, damit seine Zurückschiebung sichergestellt werden könne. Die Bundespolizisten lieferten den 20-Jährigen entsprechend in eine Justizvollzugsanstalt ein.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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