Illegale Feuerwerkskörper transportiert

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Rosenheim - Bei der Kontrolle eines Kastenwagens staunten die Beamten der Schwerlastkontrollgruppe der Verkehrspolizei Rosenheim nicht schlecht.

Sie hielten den 3,5 Tonnen schweren Kastenwagen mit österreichischer Zulassung an, weil sie eine Überladung vermuteten. Als sie nach der Ladung schauten, stellten Sie fest, dass das Fahrzeug mit pyrotechnischen Gegenständen (Feuerwerkskörpern), die in China hergestellt waren, fast komplett beladen war. Eine Kennzeichnung des Fahrzeugs mit orangen Warntafeln war nach deutschen Recht nicht erforderlich. Die Ladung selbst war als Gefahrgut gekennzeichnet. Außerdem befanden sich noch Ziegel und Holz im Fahrzeug. Bei näher Untersuchung der pyrotechnischen Gegenstände stellten die Beamten fest, dass an fast allen Feuerwerkskörpern keinerlei Kennzeichnung über die Prüfung der Sicherheit angebracht war, die in Deutschland jedoch erforderlich wäre. (z.B. vom Bundesamt für Materialprüfung BAM).

Der Fahrer, ein 67-jähriger österreichischer Rentner, benötigte somit eine sprengstoffrechtliche Erlaubnis für den Umgang (Besitz, Ein- oder Ausfuhr) mit diesen nicht zugelassenen Feuerwerkskörpern. Diese konnte er nicht vorweisen.

Somit beging der Fahrer ein Vergehen nach dem Sprengstoffrecht. Des weiteren waren die Gegenstände nicht ausreichend gesichert und bei der Verwiegung wurde eine Überladung von über 30 % festgestellt. Dies hatte zwei weitere Anzeigen nach der Straßenverkehrsordnung zur Folge. Die nicht geprüften pyrotechnischen Gegenstände wurden sichergestellt. Die anderen Gegenstände mussten nachgesichert werden.

Pressemitteilung VPI Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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