Inder wegen falscher Papiere in Haft

Rosenheim - Ein Inder mit gefälschten Papieren ging der Bundespolizei ins Netz. Da er die Geldstrafe nicht zahlen konnte, wandert der Inder nun hinter schwedische Gardinen.

Am Donnerstag (19. Januar) haben Rosenheimer Bundespolizisten einen Inder beim Amtsgericht Rosenheim vorgeführt. Der Mann war mit falschen Dokumenten im Zug von Salzburg nach München unterwegs. Inzwischen befindet er sich in einer Haftanstalt. Bei der Kontrolle wies sich der Mann gegenüber den Rosenheimer Schleierfahndern mit einem indischen Reisepass aus.

Schnell stellte sich heraus, dass das Visum aus Griechenland gefälscht war. Die Bundespolizei zeigte den Mann wegen Urkundenfälschung und illegaler Einreise an. Nach eigenen Angaben hatte ein Freund das falsche Visum in Indien besorgt. Für diese kleine „Gefälligkeit“ habe der 38-Jährige nichts bezahlen müssen.

Das Rosenheimer Amtsgericht verurteilte den Inder zu einer Geldstrafe in Höhe von 630 Euro. Da er diese Summe nicht aufbringen konnte, lieferten ihn die Bundespolizisten ins Gefängnis ein. Dort verbüßt er nun ersatzweise eine 90-tägige Freiheitsstrafe. Im Anschluss wird der Mann Deutschland wieder verlassen müssen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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