CSU-Politiker bei Mühldorfer Kripo

Suche nach Lösungen gegen ausufernde Drogen-Kriminalität

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Mühldorf - Der innenpolitische Sprecher der CDU / CSU besuchte die Kriminalpolizeistation Mühldorf, dabei kam es zu einem offenen Informations- und Meinungsaustausch. Auch eine Aufstockung von personeller und finanzieller Mittel wurde angesprochen.

MdB Stephan Mayer, innenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat die Kriminalpolizeistation Mühldorf als die für seinen Wahlkreis zuständige Kriminaldienststelle besucht. Nach einer Begrüßung durch den Dienststellenleiter Erster Kriminalhauptkommissar Josef Maier, kam es im Rahmen einer Großen Runde mit den Beamten/Tarifbeschäftigten zu einem offenen Informations- und Meinungsaustausch.

Als Mitglied des Bundestages und insbesondere als langjähriges Mitglied des Innenausschusses stellte der Heimatabgeordnete fest, dass das Thema Innenpolitik wieder zunehmend an Bedeutung gewinne. Man war sich einig darüber, wie wichtig das „Gefühl der Sicherheit“ für jeden Einzelnen ist. Innere Sicherheit sei keine Selbstverständlichkeit, sie sei hart erarbeitet und zu deren Erhaltung müsse man weiter hart arbeiten.

MdB Mayer stellte fest, die Polizei (BKA/Bundespolizei/Länderpolizeien) benötige hierzu eine erhebliche Aufstockung personeller und finanzieller Mittel. Aus seiner Sicht müsse man außerdem für das Image der Polizei zunehmend Öffentlichkeitsarbeit betreiben, um in der Bevölkerung den Rückhalt für die Beamten zu erhalten. Er zeigte keinerlei Verständnis für Straftaten unter und natürlich auch von Migranten, eben so wenig wie für Straftaten zum Nachteil von Flüchtlingen .

Seitens der Beamten wurden insbesondere die angespannte Rauschgift-Kriminalitätslage im Zuständigkeitsbereich der Kripo Mühldorf und mögliche Lösungsansätze hierzu angesprochen. Arbeitsintensive Aufgabenbereiche wie die Betreuung haftentlassener Sexualstraftäter, hohe Zahlen im Bereich von VICLAS (Datenbank zur Verknüpfung von Gewaltverbrechen) und ein hoher Überstundenstand (in Einzelfällen über 300) wurden thematisiert. Ferner wurde erörtert, dass zunehmende Aufgaben im Bereich von Verwaltung, Statistik und Qualitätssicherung einen Ausbau und eine Aufwertung der Stellen der Tarifbeschäftigten sinnvoll erscheinen lassen.

Einig war man sich, dass bei der Kriminalpolizeistation Mühldorf strukturelle Verbesserungen, insbesondere ein Kommissariat für Rauschgiftbekämpfung, notwendig sind. Um bei dem hohen Anfall an schweren Straftaten, weiterhin überdurchschnittliche Aufklärungsergebnisse erzielen zu können, ist auch eine Personalaufstockung unabdingbar.

Langfristig sollte man jedoch einen Ausbau der Dienststelle zu einer Kriminalpolizeiinspektion nicht aus den Augen verlieren. Ein erster wichtiger Schritt in diese Richtung war sicherlich die Installation eines Kommissariats 7 (Spurensicherung/DNA/Erkennungsdienst) vor drei Jahren.

Pressemitteilung Kriminalpolizei Mühldorf

Quelle: innsalzach24.de

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