Internetbetrügern auf den Leim gegangen

Bad Aibling - Ein 32-jähriger Deutscher russischer Herkunft aus Bad Aibling glaubte, auf einer Fahrzeugverkaufsplattform im Internet ein günstiges Schnäppchen in Form eines Audi A 3 gefunden zu haben.

Nachdem sich der angebliche Verkäufer aus Finnland auch noch um einige hundert Euro herunterhandeln ließ, hat ihm der Kaufinteressent bedenkenlos den Betrag von 4200 Euro auf ein Konto in Finnland überwiesen. Doch damit nicht genug: einige Tage später erhielt er eine email von einer Transportfirma aus Griechenland, in der er aufgefordert wurde, weitere 2000 Euro an 2 Einzelpersonen in Athen für den Transport und als Sicherheit für das Fahrzeug per Western Union zu transferieren. Auch diese beiden Überweisungen wurden bedenkenlos ausgeführt.

Stutzig wurde der Käufer erst, als das Auto nicht zu ihm geliefert wurde und der Verkäufer und die Transportfirma im Internet nicht mehr vorhanden waren. In diesem Zusammenhang weist die Polizei ausdrücklich auf die Risiken bei Internetgeschäften hin. Insbesondere Auslandsüberweisungen oder Überweisungen per Western Union sollten nicht gutgläubig ausgeführt werden.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling

Quelle: rosenheim24.de

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