Irakische Familie geschleust

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Bad Aibling - Fahnder der Bundespolizei haben auf der A8 mehrere Personen festgenommen. Ein 41-jähriger Autofahrer steht im Verdacht, eine vierköpfige irakische Familie eingeschleust zu haben.

Am Autobahnparkplatz „Im Moos“ unterzogen die Bundespolizisten die Insassen des in Italien zugelassenen Pkw einer Kontrolle. Schnell stellte sich heraus, dass sich die beiden Iraker mit ihren zwei Kleinkindern nicht ausweisen konnten. Der tunesische Fahrer hatte zwar italienische Papiere dabei, für die Beamten lag jedoch der Verdacht nahe, dass er seine Begleiter eingeschleust hat. Nach ersten Erkenntnissen fuhr er sie mit dem Auto von Italien aus nach Deutschland. An die Hintermänner der organisierten Schleusung haben die irakischen Staatsangehörigen eignen Angaben zufolge insgesamt 24.000 Dollar gezahlt.

Die unerlaubt Eingereisten konnten mit ihren Kindern nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen der Obhut einer Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge anvertraut werden. Der mutmaßliche Schleuser machte am Mittwoch auf Anordnung des Rosenheimer Haftrichters zunächst mit einem deutschen Gefängnis Bekanntschaft. Er befindet sich in der Justizvollzugsanstalt Stadelheim in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern an.

Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Polizei

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser