3.300 Euro oder 66 Tage Gefängnis

Irschenberg – Ein slowenischer Lkw-Fahrer war der Justizkasse 3.300 Euro schuldig. Als die Polizei dies bei einer Kontrolle herausfand, klickten sofort die Handschellen:

Die Bundespolizei hat am Montag, den 10. November, einen gesuchten Slowenen auf der A8 festgenommen. Mehr als 3.300 Euro war der 37-Jährige der Justizkasse schuldig. Am Irschenberg stoppten Rosenheimer Fahnder den gesuchten Lkw-Fahrer.

Bundespolizisten kontrollierten den slowenischen Staatsangehörigen mit seinem Lastkraftwagen an der Rastanlage Irschenberg. Bei Überprüfung seiner Personaldaten stießen die Beamten auf einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft München. Das Miesbacher Amtsgericht hatte den Mann im April 2012 wegen Fälschung beweiserheblicher Daten zu einer vierstelligen Geldstrafe verurteilt. Die geforderten rund 3.300 Euro hatte der Slowene bisher nicht gezahlt und war im Heimatland untergetaucht.

Um nicht die nächsten 66 Tage hinter Gittern verbringen zu müssen, zeigte er sich nun zahlungswillig. Die Speditionsfirma des 37-Jährigen war bereit, das Geld vorzustrecken. Schließlich brachte ein Kurier die erforderliche Summe zur Dienststelle der Bundespolizei. Daraufhin konnte der Slowene seine Fahrt fortsetzen.

Pressemeldung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © BPI Rosenheim

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