Ein Sattelzug auf Abwegen

Irschenberg - Wegen eines Lkw-Unfalls kam es am Donnerstagvormittag auf der A8 in Fahrtrichtung München zu längeren Stauungen. Was genau geschehen war:

Einen großen Schutzengel hatte ein 32-jähriger polnischer Fahrer eines Sattelzugs am Donnerstagvormittag gegen 9.20 Uhr. Er war auf der A8 Richtung München unterwegs. Er kam mit seinem Gefährt auf der A8, in Fahrtrichtung München am Brandlberg (Bereich Irschenberg) aus nicht nachvollziehbare Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Sattelzug schleifte an der Leitplanke entlang und fuhr sich mit den rechten Reifen zwischen Bordstein und Leitplanke fest. Die Leitplanken wurden auf eine Länge von ca. 50 Meter niedergedrückt.

Durch den Unfall wurde der rechte Tank aufgerissen, wodurch mehrere hundert Liter Diesel ins Erdreich gelangten.

Der Sattelzug hatte sich so festgefahren, dass eine aufwendige Bergung notwendig war, was zur Folge hatte, dass zwei Fahrstreifen über längere Zeit gesperrt werden mussten, dadurch kam es zu längeren Stauungen.

Zur Bergung und Säuberung waren die FFW Irschenberg und Weyarn, sowie die Autobahnmeisterei Holzkirchen und das Wasserwirtschaftamt Rosenheim eingesetzt. Der Fahrer blieb unverletzt, es entstand aber ein Sachschaden von ca. 20.000 Euro. Gegen 11.15 Uhr war die Autobahn wieder frei befahrbar.

Hätte die Leitplanken den Sattelzug nicht gehalten, wäre dieser die doch ziemlich abschüssige Böschung hinabgestürzt. Dazu hätte nicht mehr viel gefehlt, denn zwischenzeitlich waren durch die Fliehkräfte alle linken Reifen in der Luft. Der Sattelzug „überlegte“ es sich jedoch zum Glück anders und setzte diese wieder auf der Fahrbahn auf.

Pressemitteilung Autobahnpolizei Holzkirchen

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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