Italiener half Irakern bei Einreise

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Weyarn - Ein Italiener half zwei Irakern bei der illegalen Einreise. Zwei weitere Iraker konnten die Beamten im Zug aus dem Verkehr ziehen.

Die Bundespolizei hat am Mittwoch (8. Februar) auf der A 8, Höhe Weyarn, eine Schleusung vereitelt. Ein Italiener verhalf nach ersten Erkenntnissen zwei Irakern zur illegalen Einreise. In den frühen Morgenstunden kontrollierten Rosenheimer Fahnder auf der Autobahn von Salzburg Richtung München einen Pkw mit italienischen Kennzeichen. Der 37-jährige Fahrzeugführer wies sich ordnungsgemäß aus.

Seine beiden Mitfahrer auf der Rückbank, 21 und 27 Jahre alt, hatten jedoch keine Papiere dabei. Sie gaben an aus dem Irak zu stammen. Die Beamten zeigten die irakischen Staatsangehörigen jeweils wegen unerlaubter Einreise an. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden diese an eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet. Gegen den inhaftierten Fahrer ermittelt die Bundespolizei wegen Einschleusens von Ausländern. Über seinen Verbleib wird das Münchner Amtsgericht entscheiden. Weitere irakische Staatsangehörige nahm die Bundespolizei am Dienstag im Zug von Salzburg nach Rosenheim in Gewahrsam.

Bei der Kontrolle konnten sie den Beamten keine Dokumente aushändigen. Eigenen Angaben zufolge wurden sie über Griechenland eingeschleust. Die Bundespolizisten zeigten den 27-Jährigen und die 23-Jährige wegen ihrer unerlaubten Einreisen an. Im Anschluss wurden sie den österreichischen Behörden überstellt.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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