Italienischer Sattelzug zu schnell unterwegs

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Inntaldreieck - Ein italienischer Sattelzug war zu schnell unterwegs und kollidierte mit der Leitplanke. Der Seitenstreifen musste für längere Zeit gesperrt werden.

Am 9. Februar, gegen 22.20 Uhr, wollte ein 31-jähriger italienischer Lkw-Fahrer von der A8 auf die A93 am Inntaldreieck in Richtung Innsbruck abbiegen.

Im Bereich der Überleitung verlor er jedoch aufgrund überhöhter Geschwindigkeit bei winterlichen Straßenbedingungen durch Schneefall die Kontrolle über seinen mit 16 Tonnen Textilien beladenen Sattelzug.

Der Sattelzug knickte daraufhin ein, kollidierte mit der linken Leitplanke und drehte sich um 180 Grad, sodass er im Anschluss auf dem rechten Fahrstreifen, entgegengesetzt der Fahrtrichtung, zum Stehen kam. Der Fahrer blieb bei seinem Rundkurs unverletzt. Am Sattelzug entstand ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro.

Durch den Aufprall wurde allerdings der Dieseltank der Sattelzugmaschine beschädigt, sodass ca. 300 Liter Diesel austreten konnten. Der Diesel lief in den rechts im Graben befindlichen Schnee und wurde größtenteils durch diesen gebunden.

Die alarmierten Feuerwehren Raubling, Pfraundorf und Pang konnten das Schnee/Diesel Gemisch im Anschluss zur Entsorgung auf das Gelände der Autobahnmeisterei nach Rosenheim abtransportieren.

Zur Bergung des Sattelzuges musste die Überleitung kurz und der Seitenstreifen für ca. 3 Stunden gesperrt werden.

Für die flotte Fahrweise bei den schlechten Witterungsbedingungen und deren Folgen musste der Fahrer bei der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim eine Sicherheitsleistung im dreistelligen Bereich hinterlegen.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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