Jugendliche missbrauchen Gleise als Bolzplatz

Heufeld - Mehrere Kinder haben Bahngleise illegalerweise als Bolzplatz missbraucht. Die Strecke wurde eine halbe Stunde von den Polizeibeamten gesperrt und die Jugendlichen verwarnt.

Am Mittwochnachmittag, den 09. Februar 2011, ist die Bahnstrecke zwischen Rosenheim und Bruckmühl gesperrt gewesen. Mehrere Minderjährige hatten in Heufeld die Gleise kurzerhand als Bolzplatz genutzt. Die Erziehungsberechtigten erwartet nun Post von der Bundespolizei.

Gegen 17 Uhr teilte ein aufmerksamer Zeuge der Bundespolizei telefonisch mit, dass mehrere Kinder beim Bahnhof Heufeld im Gleisbereich spielen sollen. Um die Gefahrensituation zunächst zu entschärfen, wurde der Zugverkehr im betreffenden Abschnitt eingestellt. Wenig später trafen Bundespolizisten fünf Jugendliche ganz in der Nähe des Haltepunkts an. Die Beamten hielten ihnen unmittelbar vor, sich in Lebensgefahr begeben zu haben. Auf den konkreten Vorwurf hin blieb den 14- bis 16-Jährigen nichts anderes übrig als einzugestehen, dass sie zwischen den Schienen ein wenig Fußball gespielt hätten. Offenbar waren ihnen die Gefahren, die von einem durchfahrenden Zug ausgehen können, nicht bewusst. Die Jugendlichen wurden eingehend belehrt.

Gegen 17.30 Uhr konnte die gesperrte Strecke wieder für den Bahnbetrieb freigegeben werden. Zu Hause dürfte die Minderjährigen dann voraussichtlich eine „Standpauke“ erwarten. Die Erziehungsberechtigten werden von der Bundespolizei schriftlich über das Verhalten ihrer Sprösslinge informiert. Schließlich ist das unbefugte Betreten der Gleise nicht nur lebensgefährlich, sondern stellt auch eine Ordnungswidrigkeit dar. In diesem Zusammenhang bittet die Bundespolizei alle Eltern, ihren Kindern zu verdeutlichen, welche schlimmen Folgen das Spielen auf Bahngebiet haben kann.

Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Mangfall-Bote

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