Und eigentlich war alles anders...

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Kiefersfelden - Ein 43-Jähriger hat vergangenen Freitag behauptet, er sei angegriffen und getreten worden. Die Polizei weiß jetzt: Er selbst hat Unruhe gestiftet!

Für den 43-Jährigen, der bei der Polizei angezeigt hatte, am 03.05.2013 vor dem Lokal „Zum Kaktus“ in Kiefersfelden von mehreren Männern überfallartig angegriffen, zu Boden gerissen und getreten worden zu sein wendete sich nun das Blatt. Plötzlich ist er selbst der Haupttatverdächtige:

Nach einem in der Presse veröffentlichten Zeugenaufruf meldeten sich mehrere unmittelbar am Ereignis beteiligte Personen. Deren Aussagen nach war der 43-Jährige aggressiv geworden, nachdem er eine Dame im Lokal belästigt hatte und schließlich von dieser abgewiesen wurde. In seiner Wut schlug er mit einem Barhocker hinterrücks auf drei an der Bar sitzende Personen ein und verletzte diese. Nachdem der Angreifer durch Gäste im Lokal überwältigt und an die frische Luft verbracht werden konnte, kehrte zunächst Ruhe ein.

Dem nicht genug, lauerte der Unruhestifter kurze Zeit später oben genannten Gästen auf, als diese das Lokal verließen. Er bewarf eine der Personen mit einem großen Stein und verletzte diese am Hals. Anschließend flüchtete er.

Der Tatverdächtige wurde zwischenzeitlich erneut bei der Polizeiinspektion Kiefersfelden vernommen, dieses Mal jedoch als Beschuldigter. Vor Gericht wird er sich wohl wegen Nötigung und gefährlicher Körperverletzung in mehreren Fällen verantworten müssen.

Pressebericht Polizeiinspektion Kiefersfelden

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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