Besoffen Unfall gebaut - alles abgestritten

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kiefersfelden - Augenzeugen in grünen Uniformen und ein verräterisches Stück Karosserie ließen die eigenwillige Strategie eines besoffenen 28-Jährigen schnell nach hinten los gehen.

Vor den Augen einer Streife der Bundespolizei Rosenheim verursachte am späten Nachmittag  des 4. Dezembers, gegen 17.20 Uhr, ein 28-jähriger Kiefersfeldener in der Kufsteiner Straße in Kiefersfelden einen Verkehrsunfall, bei dem insgesamt ein Sachschaden von mindestens 8000 Euro entstanden ist. Der 28-Jährige war mit seinem Pkw von Kufstein kommend in Richtung Ortsmitte von Kiefersfelden unterwegs, als er auf Höhe der Einmündung in die König-Otto-Straße an einem dort linksabbiegenden Pkw mit Anhänger rechts vorbeifahren wollte. Dabei rammte er mit seinem Fahrzeug den am rechten Seitenstreifen ordnungsgemäß abgestellten Pkw einer Kiefersfeldener Geschäftsfrau. Wie die Beamten der Bundespolizei bei der Übergabe des Mannes an die Streife der örtlich zuständigen Polizeiinspektion Kiefersfelden angaben, fiel dieser nach dem Aussteigen durch einen unsicheren Gang und Alkoholgeruch auf. Ein Atemalkoholtest bestätigte dann auch, dass der 28-Jährige beträchtlich unter Alkoholeinfluss stand. Im Zuge der weiteren Ermittlungen stritt der uneinsichtige Kiefersfeldener vehement ab, den Unfall mit seinem Pkw verursacht zu haben. Mit dieser Theorie konnte der junge Mann die Polizeibeamten jedoch nicht beeindrucken. Denn zwischen Motorhaube und Kotflügel seines Pkw steckte augenfällig ein größeres Teil der Heckstoßstange des Pkw der Geschädigten.

So entlarvt, ist der Kiefersfeldener zur Dienststelle verbracht und auf Anordnung des Amtsgerichtes Rosenheim eine Blutentnahme durchgeführt worden. Der Führerschein des 28-Jährigen wurde ebenfalls sofort sichergestellt. Gegen ihn wird nun wegen einer Straftat der Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Trunkenheit ermittelt.

Pressemeldung Polizeiinspektion Kiefersfelden

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Zurück zur Übersicht: Polizei

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser