Polizei warnt vor Betrügern

Faule Tricks am Telefon in Kiefersfelden

Kiefersfelden - In den späten Vormittagsstunden des 24.  Novembers kam es zu mehreren dubiosen Telefonanrufen bei vornehmlich älteren Bürgern im Gemeindegebiet von Kiefersfelden.

Anrufer geben sich als Polizisten aus

Hierbei hatte sich die Anruferin als Polizeibeamtin ausgegeben und mitgeteilt, dass ein Einbrecher festgenommen wurde. Bei diesem sei ein Notizbuch mit Namen und Telefonnummern gefunden worden, darunter auch die Daten des jeweils Angerufenen. Anschließend wurde dieser dann zum eigenen Vermögen, zu Wertgegenständen und dergleichen befragt. Alle Angerufenen hatten jedoch Verdacht geschöpft, deshalb keine derartigen Informationen preisgegeben und das Telefonat beendet.

Täter sitzen meist im Ausland

Das geschilderte Phänomen tritt immer wieder auf. In der Regel sitzen die Täter hierbei im Ausland und versuchen zunächst durch Erstanrufe in einer Art Vorbereitungshandlung Informationen zu den Vermögensverhältnissen des Angerufenen zu erlangen. Die hierfür notwendigen Telefonnummern werden dafür auf unterschiedlichsten Wegen erlangt. Der nächste Schritt wäre dann dem Opfer zu suggerieren, dass seine Geldwerte in Gefahr seien und deshalb durch deren Abholung „gesichert“ werden müssten.

Keine Auskünfte am Telefon geben

Die Polizei weist an dieser Stelle eindringlich darauf hin, bei derlei Anrufen keinerlei Auskünfte zu den Vermögensverhältnissen oder dergleichen zu erteilen!! Die „echte“ Polizei würde Sie danach niemals telefonisch befragen. Teilen Sie verdächtige Anrufe Ihrer Polizeidienststelle mit.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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