Festnahme auf A93 bei Kiefersfelden

Texanischer "Führerschein" führt 71-Jährigen ins Gefängnis

Kiefersfelden - Am Montagmorgen stoppte die Bundespolizei einen 71-Jährigen, welcher per Haftbefehl gesucht wurde. Er versuchte sich mit ungültigen Dokumenten auszuweisen, wurde aber letzen Endes festgenommen.

Die Bundespolizei hat am frühen Montagmorgen am Grenzübergang Kiefersfelden einen 71-jährigen Fahrzeugführer festgenommen. Er wurde mit Haftbefehl gesucht, seine Reise endete auf der A93. Bundespolizisten überprüften die Dokumente des Rentners in der Kontrollstelle bei Kiefersfelden und stellten dabei fest, dass er sich mit einem abgelaufenen, entwerteten deutschen Reisepass auswies. 

Statt eines gültigen Führerscheins hatte er nur die Kopie einer abgelaufenen texanischen Fahrerlaubnis dabei. Bei der eingehenden Überprüfung stellte sich zudem heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft München vorliegt. 

Wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis muss der Deutsche, der bereits seit einem Jahr in Italien lebt, nun acht Monate Freiheitsstrafe verbüßen. Wie sich in der Vernehmung herausstellte, musste der Festgenommene bereits 1989 seinen deutschen Führerschein wegen Trunkenheit im Verkehr abgeben. 

Nach der Festnahme und Eröffnung des Haftbefehls wurde der Verurteilte in die Justizvollzugsanstalt Bernau eingeliefert. Da er sich diesmal ohne Führerschein hinters Steuer gesetzt hatte, wird er sich erneut strafrechtlich verantworten müssen.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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