Bei Kiefersfelden

Zehn Somalier mit gefälschten Papieren in Bus erwischt

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Kiefersfelden - Die Bundespolizei hat am Mittwoch bei Kiefersfelden zehn Somalier aufgegriffen, die mit gefälschten italienischen Ausweisen unterwegs waren.

Die Bundespolizei hat am Mittwoch (18. November) auf der A93 zehn unerlaubt eingereiste Somalier in einem italienischen Reisebus festgestellt. Bei der Kontrolle wiesen sich die Afrikaner im Alter von 15 bis 28 Jahren mit gefälschten Dokumenten aus.

In den Morgenstunden überprüften Bundespolizisten an der Kontrollstelle bei Kiefersfelden die Insassen eines italienischen Fernbusses. Zehn somalische Staatsangehörige, darunter ein 15-jähriges Mädchen und drei 16-jährige Jungen, versuchten mit falschen italienischen Reiseausweisen nachzuweisen, dass sie sich rechtmäßig in der Bundesrepublik aufhalten dürften. Ihr Schwindel blieb nicht unentdeckt und so mussten sie den Beamten zur Rosenheimer Dienststelle folgen. Dort gaben die zehn Personen unter anderem an, für ihre Schleusung jeweils bis zu 10.000 Dollar gezahlt zu haben. Die gefälschten Dokumente seien im Preis enthalten gewesen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die vier minderjährigen Migranten in die Obhut des Rosenheimer Jugendamtes übergeben. Ihre erwachsenen Landsleute konnten an eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet werden. Alleine am Mittwoch stellten die Bundespolizisten der Rosenheimer Inspektion rund 2.300 Personen fest, die ohne die erforderlichen Papiere nach Deutschland gekommen waren.

Quelle: Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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