Kontrolle bei Kiefersfelden

Bundespolizei nimmt zwei Schleuser auf A93 fest

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Kiefersfelden – Die Bundespolizei hat am Samstag bei Grenzkontrollen auf der A93 zwei mutmaßliche Schleuser festgenommen. Unabhängig voneinander hatten die Männer jeweils zwei Personen unerlaubt ins Land gebracht. Einer von ihnen sitzt nun in Untersuchungshaft.

Am Nachmittag stoppten Bundespolizisten bei Kiefersfelden einen Pkw mit italienischen Kennzeichen.

Der Fahrer, ein 57-jähriger Pakistaner, legte gültige italienische Papiere vor. Seine Landsleute im Alter von 27 und 45 Jahren verfügten nicht über die erforderlichen Einreisedokumente. Aufgrund des Schleusungsverdachts mussten alle drei Männer den Beamten zur Dienststelle nach Rosenheim folgen. Dort gab der Ältere der Geschleusten nach einigem Hin und Her zu, dass beide bereits in Italien in das Fahrzeug des Schleusers gestiegen seien.

Auch der Geschleuste muss in Haft

Da der 45-jährige Mitfahrer bereits mehrfach versucht hatte, unerlaubt nach Deutschland zu gelangen, sitzt er nun in Haft und wartet auf sein Strafverfahren. Sein jüngerer Freund wurde an die zuständige Ausländerbehörde weitergeleitet. Auch der mutmaßliche Schleuser musste nach Vorführung beim Haftrichter in Gefängnis. Die Bundespolizisten lieferten ihn zur Untersuchungshaft in die Justizvollzugsanstalt Landshut ein. Auch ein 56-jähriger Italiener wird sich wegen Einschleusens von Ausländern verantworten müssen. Der Mann hatte ein nigerianisches Ehepaar unerlaubt über die Grenze gebracht.

Da der mutmaßliche Schleuser einen festen Wohnsitz in Italien hat, durfte er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen seine Reise fortsetzen. Der 23-jährige Nigerianer und seine ein Jahr ältere Frau wurden nach Österreich zurückgewiesen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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