Polizeieinsatz in Kiefersfelden

Interessante Entdeckungen führen zu Festnahmen

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Kiefersfelden - Auf einem Supermarkt-Parkplatz machte die Polizei bei einer Kontrolle interessante Entdeckungen. Gleich zweimal klickten deswegen die Handschellen.

Für einen 30- und 22-jährigen Kufsteiner endete die Wochenendeinkaufsfahrt am Freitag, den 4. März, um 16.30 Uhr in Kiefersfelden völlig überraschend auf einem Parkplatz vor einem Supermarkt. Während der 30-Jährige unfreiwillig eine Haftstrafe antreten musste, muss sich der 22-Jährige wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz verantworten.

Die beiden Kufsteiner wurden mit ihrem Auto auf einem Parkplatz eines Supermarktes festgestellt und durch eine Streife der Polizeiinspektion Kiefersfelden einer näheren Kontrolle unterzogen. Die Überprüfung des älteren Mannes im Fahndungscomputer der Polizei ergab, dass er wegen eines besonders schweren Falls des Ladendiebstahls sowie weiterer Ladendiebstähle durch die Staatsanwaltschaft München mit Haftbefehl gesucht wird.

Der 30-Jährige hatte es im Februar 2015 auf hochwertige Bekleidungsstücke abgesehen und wollte diese mit einer „präparierten Einkaufstasche“, die das Anschlagen der Warensicherung verhindern sollte, aus einem Nobelkaufhaus in der Münchener Fußgängerzone schmuggeln. Die Diebstahlsicherung schlug zwar nicht an, jedoch ist der Mann von zwei Kaufhausdetektiven bei seinem „Beutezug“ beobachtet worden. 

Wegen dieser Straftat wurde der Mann zu einer Freiheitsstrafe von über drei Monaten oder der ersatzweisen Geldstrafe in Höhe von 3.000 Euro verurteilt. Nachdem er die Strafe nie antrat, erließ die Staatsanwaltschaft München Haftbefehl, aufgrund dessen der Kufsteiner nun am Freitag festgenommen und in die Justizvollzugsanstalt Traunstein eingeliefert worden ist.

Im Zuge der Festnahme ist neben dem Auto des 30-Jährigen auch dessen 22-jähriger Beifahrer durchsucht worden. Dabei fanden die Polizeibeamten in der Jackentasche des Kufsteiners, neben einer „Haschisch-Mühle“,eine geringe, in Folie verpackte Menge Marihuana, welche er aus Tirol mitbrachte. Wegen Besitzes und Einfuhr von Betäubungsmitteln ordnete die Staatsanwaltschaft Traunstein deshalb eine Sicherheitsleistung in Höhe von 300 Euro an.

Nach Vernehmung, erkennungsdienstlicher Behandlung und Bezahlung des geforderten Geldbetrages konnte der 22-Jährige im Gegensatz zu seinem älteren Freund die Dienststelle dann auf „freien Füßen“ verlassen.

Pressemitteilung Polizei

Quelle: rosenheim24.de

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