Auf Höhe Kiefersfelden ins Netz gegangen

Mit gefälschtem Ausweis und Haftbefehl zur Grenzkontrolle

Kiefersfelden – Die Bundespolizei hat am Sonntag (7. Januar) einen Georgier ins Gefängnis eingeliefert. Bei der Grenzkontrolle auf der Inntalautobahn hatte der Mann versucht, die Beamten mit einer Fälschung zu täuschen. Zudem wurde er mit Haftbefehl gesucht. Auch ein Albaner hatte keine Chance, die Beamten mit einem verfälschten Ausweis zu täuschen. Er musste mehrere hundert Euro zahlen.

In den Morgenstunden kontrollierten Bundespolizisten auf Höhe Kiefersfelden die Insassen eines Fernbusses. Ein 31-Jähriger legte eine rumänische Identitätskarte vor. Schnell erkannten die Beamten, dass es sich dabei um einen gefälschten Ausweis handelt. Mit Hilfe seiner Fingerabdrücke stellte sich heraus, dass der Mann sich wohl nicht ohne Grund falsch ausgewiesen hatte. 

Bereits 2014 war er vom Amtsgericht Kronach wegen besonders schweren Diebstahls zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Nachdem der georgische Staatsangehörige einen Teil seiner Strafe abgesessen hatte, war er Anfang 2016 in sein Heimatland abgeschoben worden. 

185 Tage Haft für Georgier

Zudem wurde ein Verbot zur Wiedereinreise gegen ihn verhängt. Seine Rückkehr nach Deutschland führte den Georgier nun ins Traunsteiner Gefängnis. Dort muss der verurteilte Straftäter seine restliche Freiheitsstrafe von 185 Tagen absitzen. Anschließend muss er in Untersuchungshaft die Strafverfahren wegen der Einreise trotz Wiedereinreiseverbots und wegen Urkundenfälschung abwarten. 

700 Euro Sicherheitsleistung

Mit einem gefälschten Ausweis war auch ein Albaner unterwegs. Der Asylantrag des 34-Jährigen war bereits 2016 abgelehnt worden. Seitdem hatte er sich offenbar im Ausland aufgehalten. Nun versuchte er, mit einer verfälschten italienischen Identitätskarte wieder ins Land zu gelangen. Dem albanischen Staatsangehörigen wurde die Einreise verweigert. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft musste er 700 Euro Sicherheitsleistung hinterlegen und wurde anschließend den österreichischen Behörden übergeben.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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