Kabeltrommel löst Brand aus

Kiefersfelden - Eine überhitzte Kabeltrommel war der Grund für einen Brand in einer Schreinerei. Der 54-jähriger Besitzer konnte eine größere Katastrophe aber noch abwenden.

Geschätzte 10.000 Euro Sachschaden sind bei einem Brand in einer Schreinerwerkstatt in Kiefersfelden am vergangenen Dienstagabend (27. März, gegen 18 Uhr) entstanden. Ausgelöst wurde der Brand nach ersten Ermittlungen durch eine überhitzte und auf der hölzernen Werkbank abgelegten Kabeltrommel. Ein 18-jähriger Auszubildender war den ganzen Tag über mit Polierarbeiten an verschiedenen Werkstücken beschäftigt, wobei er eine elektrische Poliermaschine verwendete, die an einer Kabeltrommel angeschlossen war.

Nach Beendigung der Arbeiten nahm der 18-Jährige die Kabeltrommel vom Netz, wickelte das kurze Stück des nur teilweise abgerollten Stromkabels auf und legte sie auf einer Werkbank ab. Der bei den Arbeiten in der geschlossenen Kunststoffkabeltrommel durch die Widerstandswärme des Stromkabels entstandene Hitzestau dürfte in der Folge zu einer Entzündung der Kunststoffummantelung und der hölzernen Werkbank geführt haben. Der 54-jährige Schreinereibesitzer bemerkte gegen 18 Uhr den Brandausbruch, konnte durch beherztes Einschreiten mit einer Decke das Feuer selbst ersticken und somit ein größeres Unglück verhindern. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Ein Einsatz der Feuerwehr war ebenfalls nicht erforderlich.

In diesem Zusammenhang möchten wir auf die diesbezüglichen Gefahren im Umgang mit Kabeltrommeln hinweisen. Bei längerem Einsatz kann sich das Stromkabel durch die Widerstandswärme stark erhitzen. Zum Abkühlen sollte daher das gesamte Kabel abgewickelt werden. Entsprechende Warnhinweise sind auf Kabeltrommeln angebracht und sollten unbedingt beachtet werden!

Pressemitteilung Polizeiinspektion Kiefersfelden

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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