Drei Begleiter wurden nach Österreich zurückgewiesen

Afghane der Schleuserei beschuldigt

Kiefersfelden/A93 - Die Bundespolizei beschuldigt einen Afghanen, drei Ausländer eingeschleust zu haben. Dessen Begleiter wurden zurückgewiesen.

Ein 23-jähriger Afghane war mit einem Landsmann und zwei Irakern am Samstag auf der Inntalautobahn in Richtung Rosenheim unterwegs gewesen. In der Grenzkontrollstelle auf Höhe Kiefersfelden war ihre gemeinsame Reise beendet.

Lediglich der Fahrer des in Frankreich zugelassenen Wagens konnte sich den Bundespolizisten gegenüber ordnungsgemäß ausweisen. Der aus Afghanistan stammende Mann verfügte über französische Papiere. Seine drei Begleiter, 36, 27 und 25 Jahre alt, besaßen die für den beabsichtigten Aufenthalt im Land erforderlichen Dokumente hingegen nicht. 

Alle drei wurden wegen unerlaubter Einreise angezeigt und anschließend nach Österreich zurückgewiesen. Sie hatten kein Interesse an Schutz oder Asyl in Deutschland bekundet. Der afghanische Fahrzeugführer wurde auf richterliche Anordnung hin am Sonntag in die Justizvollzugsanstalt Traunstein eingeliefert. Dort befindet er sich in Untersuchungshaft. 

Die Rosenheimer Bundespolizei ermittelt gegen ihn wegen Einschleusens von Ausländern.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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