Bei Kontrolle auf A93 erwischt

Fingerabdrücke lügen nicht - Türke muss 952 Tage ins Gefängnis

Kiefersfelden/A93 - Da wäre er wohl lieber in der Türkei geblieben. Nach teils verbüßter Strafe und Abschiebung kehrte er nach Deutschland zurück- wo der Rest der Strafe auf ihn wartete.

Im Rahmen der Grenzkontrollen überprüften die Bundespolizisten am Samstag auf Höhe Kiefersfelden auf der A93 die Personalien der Insassen eines Wagens mit österreichischen Kennzeichen. Einer der Mitfahrer wies sich mit einem italienischen Flüchtlingspass und einer italienischen Aufenthaltsgenehmigung aus. 

Damit wäre eigentlich alles in Ordnung gewesen, wenn nicht der Fahndungscomputer zu einem sehr ähnlich klingenden Namen einen Haftbefehl angezeigt hätte. Die Beamten entschieden daraufhin, mithilfe der Fingerabdrücke des 38-jährigen türkischen Staatsangehörigen genau zu prüfen, ob es sich um die gesuchte Person mit ähnlichem Namen handelte. Tatsächlich bestätigte die erkennungsdienstliche Behandlung diese Vermutung. 

Wie sich herausstellte, war der Türke in der Vergangenheit wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz vom Landgericht in Detmold zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Als er hiervon einen Teil verbüßt hatte, war er aus dem Strafvollzug entlassen und nach Istanbul abgeschoben worden. 

Mit seiner Rückkehr wurde die Restfreiheitsstrafe von 952 Tagen fällig. Die Beamten lieferten ihn in die Justizvollzugsanstalt in Bernau ein.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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