Bundespolizei auf der A93 im Einsatz

Somalier mit gefälschten Pässen aufgegriffen

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Kiefersfelden - Die Polizei hat am Mittwoch rund 30 Personen in zwei Bussen auf der A93 in Gewahrsam genommen. 27 Somalier konnten sich nicht ausweisen und fünf ihrer Landsleute hatten gefälschte Dokumente dabei.

An der Kontrollstelle bei Kiefersfelden kontrollierten Bundespolizisten in den Abendstunden die Insassen eines polnischen Fernbusses. Fünf Afrikaner wiesen sich bei der Kontrolle mit italienischen Fremdenpässen und Aufenthaltstiteln aus.Die Beamten erkannten, dass es sich bei den ausgehändigten Dokumenten um Fälschungen handelte. Damit war die Reise für die Somalier im Alter von 16 bis 24 Jahren beendet.

Schleuser im Einsatz?

Ähnlich erging es bereits in den frühen Morgenstunden 27 Reisenden. Die somalischen Staatsangehörigen waren jedoch ohne jegliche Einreise- und Aufenthaltspapiere in einem Bus unterwegs, der regelmäßig zwischen Italien und Deutschland verkehrt.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sechs alleine reisende Minderjährige der Obhut des Kreisjugendamtes Rosenheim anvertraut. Ihre volljährigen Landsleute konnten an die Aufnahmestelle für Flüchtlinge in München weitergeleitet werden. Die Bundespolizei schließt nicht aus, dass die unerlaubten Einreisen mit dem Bus von Schleusern in Italien organisiert worden sind.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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