A8: Kleiner Unfall verursacht Riesenschaden

Weyarn - Beinahe ungebremst fuhr am Mittwoch ein 40-Jähriger auf den Wohnanhänger eines 44-jährigen Polizisten auf. Dieser schaukelte sich anschließend auf und kippte um.

Am Mittwochnachmittag kam es auf der A8 in Richtung München kurz nach der Anschlussstelle Weyarn zu einem folgenreichen Auffahrunfall. Ein 40-jähriger Holzmechaniker aus der Nähe von Fürth fuhr mit seinem Fiat auf der rechten Spur mit ca. 140 km/h. Ebenfalls auf dem rechten Fahrstreifen fuhr ein 44-jähriger Polizist mit seinem BMW und angehängtem Wohnanhänger mit etwa 80 km/ h. Er war mit seiner 42-jährigen Frau und den beiden 10 und 7 Jahre alten Söhnen vom Italienurlaub auf dem Weg heim nach Landshut. Doch der Fahrer des Fiat sah zu lang in den Rückspiegel, sodass er das vor ihm fahrende Gespann viel zu spät bemerkte.

Er fuhr beinahe ungebremst auf den Anhänger auf. Dadurch schaukelte sich der Anhänger so auf, dass die Anhängekupplung abriss und sich der Wohnanhänger quer stellte, umkippte und an der Seite aufriss.

Fahrräder, Fotoapparate etc. wurden dabei über die ganze Autobahn verteilt. Der zehnjährige Bub des Polizisten erlitt bei dem Unfall einen Schock, schwer verletzt wurde aber niemand. Das Ausmaß des entstandenen Sachschaden wird derzeit auf insgesamt 60.000 Euro geschätzt. Erst ein Blick der Familie in den Anhänger kann sagen, wie viele ihrer Habseligkeiten den Unfall unbeschadet überstanden haben.

Pressemeldung Polizeiinspektion Holzkirchen

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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