„Bettenwechsel“ ins Gefängnis

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Wasserburg - Mit einem solchen „Bettenwechsel“ hat ein Patient des Inn-Salzach-Klinikums sicher nicht gerechnet. Der 22-Jährige wurde vom Krankenhaus ins Gefängnis verlegt.

Ursache für das abrupte Ende des Klinikaufenthalts waren zwei Haftbefehle. Die Staatsanwaltschaft Hof suchte den jungen Mann wegen Diebstahls, die Staatsanwaltschaft Schwerin wegen Nötigung und Betrugs. Insgesamt hätte der gebürtige Wismarer eine Geldstrafe von rund 4000 Euro zahlen müssen, um eine Freiheitsstrafe abzuwenden. Da er den Betrag nicht aufbringen konnte, verhafteten ihn die Bundespolizisten noch in der Klinik.

Auf die Spur des Gesuchten kamen ursprünglich Fahnder der Bundespolizeidirektion München. Da gesundheitliche Gründe nicht gegen eine Inhaftierung sprachen, lieferten ihn die Rosenheimer Beamten ins Gefängnis ein. Anstelle Weihnachten in Freiheit zu feiern, wird er die nächsten 130 Tage voraussichtlich im Strafvollzug verbringen.

Pressemeldung Bundespolizei Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © BPI Rosenheim

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